Settlement

Das Settlement an Börsen bezeichnet die abschließende Phase eines Handelsgeschäfts, in der die tatsächliche Lieferung und Zahlung erfolgt. Nach Abschluss eines Handels überträgt der Verkäufer die gehandelten Wertpapiere (z. B. Aktien, Anleihen) an den Käufer, während der Käufer den entsprechenden Geldbetrag an den Verkäufer zahlt. Dieser physische oder buchhalterische Austausch wird als Settlement bezeichnet.

Wichtige Aspekte des Settlements:

  1. Delivery-versus-Payment (DvP):
    • Das Settlement erfolgt häufig nach dem Prinzip „Lieferung gegen Zahlung“. Das bedeutet, dass die Wertpapiere erst geliefert werden, wenn gleichzeitig die Bezahlung gesichert ist.
  2. T+2-Regel:
    • An den meisten Börsen finden Settlements innerhalb von zwei Geschäftstagen (T+2) nach dem Handelsabschluss statt.
  3. Ziel des Settlements:
    • Sicherstellen, dass alle Verpflichtungen aus einem Börsengeschäft ordnungsgemäß erfüllt werden, um Risiken wie Zahlungsausfälle oder Lieferverzögerungen zu vermeiden.

Das Settlement ist somit der finale Schritt, um Handelsgeschäfte rechtlich und buchhalterisch abzuschließen und finanzielle Effizienz sicherzustellen.